Montag, 24. Juni 2013

World-Music-Day 22.06.2013

Das APC-Tsumeb ging oeffentlich: mit fuenf Gruppen spielten sie auf:
im Europa-Park, beim Wimpy, in 2 Altersheimen und in 2 Spitaelern,
und dann noch einen Marsch auf der Hauptstrasse...
Das APC-Otshikuku machte mit in Oshakati  und brachte sich sogar
in den "the Namibian". Sie spielten auch bei der Graduation des VTC in
der RCM-Otshikuku. Leider spielten nur die teachers - die Kinder wie die
Lektionen haben sie "vergessen".
Das APC-Otjiwa war noch nicht soweit.

Im MIRW macht die Holzfraese-Maschine sorgen: Sie haben alle Angst,
es koennte etwas passieren.Lis und Gideon suchen zusammen mit Ignaz
nach einer Loesung. Es geht um die Sicherheit.

Die ppme in APC-Tsumeb hat bereits eine zweite Lehrerin und im APC-
Otshikuku sind 15 Kinder registriert. Ms. Rauna hat dort Ms. Hilaria
am 20./21.06.2013 besucht und weiter in die Lektionen eingefuehrt.

Sonntag, 16. Juni 2013

Vater-Tag 2013 ein wenig ueberschwenglich...

Ailly gratulierte mir heute morgen frueh als erste zum "Vater-Tag" denn:
Der saekulare Festkalender gedenkt heute der Vaeter!
Deshalb machen die Vaeter die Einzugs-Prozession in die schwer ueberfuellte Kirche. Deshalb begruesse ich im besondern die vier Vaeterkategorien:
A) Der liebend sorgende Vater, in der Family oder als single; vielen Dank !
B) Der "run-away" Vater; pls. ueberleg's dir gut - wem hilft's ?
C) Der josephsche Vater; danke fuer die Sorge fuer andere Kinder !
D) Der spirituelle Vater; danke fuer die geistliche Begleitung.
Der Kirchen-Fest-kalender kennt heute den 11. Sonntag C im Kirchenjahr.
(sehr unprosaisch!) Lesungen: 2 Sam 12.7-13 / Gal 2.16-21 / Ev Lk 7.36-50
8 Vaeter machen die Bibel-Prozession - tanzen tun die Maedchen.
Die Predigt ermuntert die Vaeter fuer die Kinder (und fuer uns alle) ein
Spiegelbild Gottes des Vaters zu sein (kultur-echt und einfach verstaendlich):
Ist der irdische Vater barmherzig, dann glauben wir der Himmlische sei es auch.
Ist der irdische Vater strafend, dann glauben wir der Himmlische sei es auch.
Und Lk bringt die Erzaehlung von der grossen Vergebung (Jesu). Es tut allen gut,
wenn die Vaeter Gratis-Vergebung praktizieren (wie Jesus es von Gott-Vater
sagt). Dann machen die Vaeter die "Gaben-Prozession"; beim Friedensgruss wuenschen sie sich gegenseitig die Kraft gute Vaeter zu sein und zum guten Schluss kommen sie nach vorn und empfangen einen speziellen Vater-Segen.
Und weil heute auch der Tag des "African Child" ist, kommen dann auch die Kinder nach vorn um einen speziellen Segen zu empfangen. Der dritte spezielle
Segen galt all den Geburtstagskinder der Woche, wozu auch ich gehoerte.
Bei den Mitteilungen wurde bekannt, dass die Frauen nach der Messe fuer
ihre Maenner ein gutes Stueck "Braai-Fleisch" kaufen koennen. Nach dem all-
gemeinen Sendungs-Segen sagten mir viele:
Ein "Gottesdienst" der die Herzen erhebt, das situativ-kulturelle Verstaendnis
beruecksichtigt und Mut macht fuer die kommende Woche.






Samstag, 15. Juni 2013

Keine Wolken am Himmel...

Das letzte mal, dass ich Wolken sah war an Pfingsten (19.Mai 2013)...
Auch heute war ein nur-sonniger Tag...
In 4 Stunden hab' ich ein 60 kg Oryx ausgebeinelt, gekauft bei einem Farmer; junges und zartes Fleisch; es reicht fuer 3 Monate, da wir dazwischen auch mal Fisch essen ( 1kg N$ 40.- ) oder eine Wurst; "fleischlos" geht noch nicht!
fuer mich: 1 kg Oryx = N$ 18.- (CHF 2.-)  beim Spar  1kg = N$ 70.- (CHF  7.70)
1 l Diesel = N$ 11.-  / 1 l Milch  12.-  / 1 kg Braun-Brot 8.-  /  1 l Cola  8.-
Das Problem: viele Loehne sind ca. N$ 1000.- per Monat! Bei so einem Lohn
kann man Wasser und Strom oder Gemuese nicht mehr bezahlen (schon gar nicht Wohnungsmiete).
Ignaz Hidber ist von seinem Computer-projekt in Mangetti-West zurueck und
hat heute im APC-Tsumeb fuer Lis + die Scty Computer unterrichtet.
Heute feiern wir auch den Tag des "African-Child" und morgen den "Vater-Tag".
Hier in Namibia gilt vermehrt: Vater werden ist nicht schwer, Vater-sein dagegen sehr! Ich bin noch der alten Meinung: Vaeter gehoeren in eine Family ! (Wenn nicht,
ist da zu ihrem und der Kinder Nachteil).
Ein Theologe hat in CiG geschrieben: es sei mutiger ohne die Hypothese Gott zu
leben als mit ihr. Ich dagegen finde: es ist mutiger in der heutigen Zeit an das
Geheimnis Gott zu glauben und in der Kirche zu bleiben - als all dem Abschied zu geben.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Der Wirkungs-Grad des APC-projekts...

In der KIPA-Woche Nr 22/2013 hab ich gelesen: Das FO-CH hat die Wirkung seiner
Entwicklungsprojekte untersucht. Beim Lesen verstaerkte sich in mir der Eindruck
Genau diese Wirkungen stelle ich auch im APC-Projekt fest:
1.) Die Persoenlichkeit der Beteiligten wird gestaerkt; ihr Wissen und Reflektieren
wird vermehrt, soziales Engagement motiviert; Selbstbewusstsein erworben.
2.) Die Lebensbedingungen der Beteiligten wird verbessert: sie haben einen be-
lebenden Freizeit-Ort, lernen Konflikte austragen, Verantwortung uebernehmen,
ethische Spannungen abtragen; auch die Schulleistungen werden besser.
3.) Die Zivilgesellschaft wird gestaerkt: Unsere Beteiligten machen oeffentliche
Auffuehrungen, gruenden Spiel- und Sportsgruppen, werden kulturell sensibilisiert,
spielen auch in Schulklassen vor und nehmen an Demonstrationen teil.
4.) Der Demokratisierungsprozess wird geuebt: Die Mitbestimmung aller im APC ist sehr hoch, Beteiligte engagieren sich sozial und in der Umweltpflege.

Nun, wir haben unsere Wirkung weder untersucht, noch im Griff. Durch scharfe Beobachtung und durch Feedbacks erhalten wir einen Wirkungs-Eindruck.
Diese sehr positive APC-Wirkung der Oeffentlichkeit zu vermitteln, das feallt auch
uns sehr schwer - und wird leider auch von uns vernachlaessigt.
Wir brauchen ein "ergebnisorientiertes Management" - wieder etwas zum Erlernen -  um die bestehenden und noch zu findenden Sponsoren besser von unserem Wert ueberzeugen zu koennen

Samstag, 1. Juni 2013

20 - 25.05.2013 eine APC-WOCHE

Am 20.05.2013 beginnt fuer alle APC's das 2. Trimester / Ich war dabei:
Der Montag war dem APC-Otjiwa gewidmet:
+ Einfuehrung des neuen MD: Mr. Masawi
+ Aktionsprogramm fuer die 4 Lehrer/innen
+ Work-plan und Lesson-plan / der kleine Lektionen-Report
+ Die Werbung fuer Registrierung
+ Lagebesprechung mit dem Cp von OTAV: Mr. S. Nyaungwa
+ Besprechung mit OTAC Scty. Mrs. M. Maas
Der Dienstag war dem APC-Tsumeb gewidmet:
+ Interview with the teachers
+ Lagebesprechung mit MIRW
+ Job-Besprechung mit Scty Mrs. T. Paulus (Computer-ordnung etc...)
+ ppme Besprechung
+ Mit MD Lis Problem-loesungen besprechen
Der Mittwoch und Donnerstag war dem APC-Otshikuku gewidmet:
+ Neues Registrierungsmodell
+ ppme Einfuehrung
+ Aufgaben-Besprechung mit den Teachers
+ Suche nach einem neuen MD
+ Besprechung mit Scty. Ms. Josephine Shuuya
+ Skandalgeschichten einzeln besprechen (Whitchkraft-Vorwuerfe)
+ Sekten-taetigkeiten im APC besprechen (JCM)
+ Die Resignation von HoD Musik besprechen
Der Freitag und Samstag war wieder dem APC-Tsumeb gewidmet:
+ Teacher's meeting: Die Bedeutung von Musik...
+ Konzert- und Aktions-planung
+ mit Lis neues english leaflet entwerfen
+ ppme Einkaeufe
+ Wiedereroeffnung des Dept. VisualArts planen
+ Haus 1512 + 0039 inspizieren
+ Die angesagte Elektronische Musik-Library planen

Der Sonntag war dann der Kath. Gemeinde Otjiwarongo gewidmet.
Nach Messe und Predigt begann die "obligatorische Reports Verfassung."
(Diese Pflicht-Uebung hilft mir "das Chaos zu ordnen).

Sonntag, 26. Mai 2013

Wir feiern trotzdem....

Die AU (African Union) feiert ihr 50 jaehriges Bestehen, darum war gestern auch in Namibia ein Feiertag; sogar die Spiele der Nationalen Fussballmann- schaften mussten auf hoeheren Befehl verschoben werden. Weil fast niemand weiss, welche Errungenschaften wir als Kontinental-Buerger feiern sollen, feiern wir einen Traum: Die VA (Vereinigten Staaten von Afrika).
Trotzdem musste unser Praesident anfangs May den "status of emergency" aus-
rufen: die Duerre-Katastrophe hat Auswirkungen: Der Staat muss einen guten
Teil der Bevoelkerung (im moment 700'000 Buerger) ernaehren und der Landwirtschaft das Ueberleben sichern. Trotzdem steigt der Strompreis um
12 % und die letzte Bohrung nach Oil (im Walvis-Bay-Becken) war eine Ent-taeuschung. Und Windhoek (so sagt man) erstickt im Verkehr.

Die Kath. Kirche feiert ihr 50 jaehriges Wirken des 2. Vatikanischen Konzils.Deshalb haben wir ein "Jahr des Glaubens". Weil aber der konziliare Aufbruchsgeist nicht so recht weht, bekamen wir offiziell eine Neu-Evangelisierung. Die Duerre in der Kath. Kirche hat Auswirkungen: Sie bekommt effektive Konkurrenz. Ob da die neuen Hundert-Plus Heiligen eine Verpflichtung entdecken ? "Man sagt": auch die Moral der Namibier ist im Sinkflug; wohl deshalb ersuchen die Kirchen den Staat "Bibel + Religion + Moral" als obligatorisches Schulfach einzufuehren (obwohl wir nach Verfassung ein saekularer Staat sind).
cf. www.vic-hs-leu.blogspot .com
Ansatt die bisherige Lehre als letztgueltig fuer alle zu verpflichten - koennte man
doch auch - nach der Trinitaets-Feier - einen Aufbruch zu einem neuen Gottes-
Bild wagen... mir jedenfalls ist es gegoennt in einem solchen Aufbruch zu leben.



Sonntag, 19. Mai 2013

Pfingsten 2013 Der GEIST weht...

Im APC-Tsumeb kamen heute Morgen 30 Parlamentarier zu Besuch.
Es gab Info's von unserer Cp Diina Muatunga und von Lis Hidber,
eine Rundschau von Petronella und ein Harfen- + Marimba-Konzert.
Sogar der Finanzminister Mr. Schlettwein und der Oppositions-Praesident
waren beeindruckt - wie alle andern auch.
Sie haben uns zu einem Konzert im Parlament in Windhoek eingeladen.
Die Cp Diina und Lis haben auch lange mit Selma Angala gesprochen
und ihren Problemen einen Ausweg gewiesen.
Die Summe der Lebens-Probleme mit denen unser jungen Lehrer/
innen konfrontiert sind uebersteigt alle CH-Berge.

Inzwischen hat heute unser MIRW einen zweien MARIMBA-Auftrag erhalten.
Wenn das so weiter geht...   Herr W. Bertsch wird sich freuen.
Die APC-Tsumeb-Fussball-Mannschaft hat heute nachmittag wieder gewonnen.
Sie gelten unoffiziell als das beste Team in Tsumeb.

In meiner Pfingst-Predigt sah ich heute rot - liturgisches Gewand, Altar,
rote Kerzen, rote Blumen und viele Frauen trugen auch noch rot - so hab' ich
zu einem Stopp im Lebenslauf eingeladen, zu einer "Geist-Meditation":
Die Glaeubigen sind eingeladen den Heiligen Geist tatsaechlich zu erfahren.
Die Intention Jesu, dass die Menschen einiger werden schlummert wahrnehmbar
auch heute noch in vielen Herzen! Die Zuhoerer nickten...  Es ist also ein Faktum,
dass der Geist Jesu ausgegossen ist in die Herzen vieler, wenn nicht aller!
Anstatt um diesen GEIST zu betteln sollte diese Tatsache anerkannt werden.
Es sind all eingeladen, diese vorgegebene Moeglichkeit zu aktivieren,
mit Hand und Fuss, mit Verstand und Herz.

Und um 20h15 gab es noch - mitten im Mai - hier in Otjiwarongo ein fuenf-
minuetiges herrliches Gewitter! Wirklich erfrischend...