Sonntag, 20. April 2014

OSTERN 2014 liturgische Tage

Am Hohen Donnerstag (17.04.2014) feierten wir: die kath. Orwetoveni-Gemeinde, die Gruppe Curau als Gaeste und Ich als Vorsteher um 18h in Assunta (Maria Himmelfahrts-Kirche) die Einsetzung des christlichen Abendmahls mit der Fuss-Waschung (Joh 13.1-15): Warum hat sich Petrus so sehr dagegen gewehrt ?
Als frommer Jahwe-Glaeubiger war Petrus ueberzeugt, dass der Rabbi Jesus
"Gott zu dienen" hat und nicht ihm, dem Menschen. Noch bis 2014 verkuendet die
"Petrus-Kirche": die Christ-Glaeubigen haben dem Heiligen Gott zu dienen...
Jesus ist da anderer Meinung: Er weckt und heilt den Menschen zum Dienst am Menschen (an der Menschen-Welt). Gott-Glaeubige miss-verstehen Jesus, koennen ihn so nicht akzeptieren geschweige denn praktizieren...  (Wer nicht der Autoritaet dient, sei es Gott oder Regierung oder Wissenschaft oder...    wer "nur" dem Menschen dient, der muss ans Kreuz! )
"einander dienen damit das Leben in Fuelle gelingt".
Dann erfreuten wir uns im Lion-Hoeck an einem Lapa-Game-Braai - vielen Dank.

Am Karfreitag (18.04.2014) stand fuer mich die Gemeinde Okakarara um 15h auf dem Plan (100 km entfernt). Meine Vorahnung ging in Erfuellung: 8 Vorschulkinder,
2 Schueler, 3 Frauen 1 Mann...   Die Gemeinde-Leiterin wetterte wie ein Rohrspatz
gegen die Leute, die eben nicht auftauchten...Ich hatte sie und den Pfarrer gewarnt: so gehts nicht...  eine Gemeinde baut man anders auf....
wir oeffneten die Augen und interpretierten die Kreuzweg-Bilder; es war spannend,
was die Kinder alles entdeckten...  Jesus stand immer wieder auf...
Und im Lion-Hoeck gabs dann einen Lapa-Fisch-Braai -

Am Karsamstag (19.04.2014) schon um 06h morens ein Lapa-Fruehstueck und
die Gruppe Curau fuhr nach Windhoek; der Namibia-trip endet...
Mir hat der Liturgie-plan fuer 20h die St. Anthony-Gemeinde zugewiesen. Nach der Feuerweihe (das Feuer achten, ehren und nutzen) und dem Oster-Kerzen-Song
"Lumen Christi" klaerten uns die Lesungen ueber den Sinn dieser Nacht auf:
sich fuer die Fuelle des Lebens zu entscheiden.
Wir entscheiden uns in Taufe ( 2 Erwachsene) und Firmung (4 Erwachsene) nicht nur fuer das kleine irdische Leben sondern fuer das volle unendliche ueberraschende Leben... und zwar hier und jetzt... Christ-sein ist eine Gratwanderung zwischen der Fuelle und dem Fragment (cf. www.vic-hs-leu.blogspot.com

Freitag, 18. April 2014

Nord-tour 14.04. - 17.04.2014 2000km

Am Palm-Sonntag waren wir alle in der Kirche "Maria Himmelfahrt" im Stadt-teil
Orwetoveni, wo ich in der Predigt klarmachen wollte, dass die Tauf-Karte nicht genuegt: nach dem Palm-Sonntag - dem Einzug eines neuen Koenigs in Jerusalem -
muss jeder Katholik auch eine politische Partei-Karte sich erwerben, denn JvN hat sich nun demonstrativ auf das politische Parkett gewagt - anders geht es nicht !

Liselotte ist die Frau meines Zwillingsbruders Josef, der ja zuhause bleiben musste
wegen der Blinddarm-Operation, und Karin ist deren erste Tochter, der ich Tauf-Goetti bin. Von Otjiwarongo ueber Otavi ereichten wir den Meteoriten, hatten in Grootfontein einen Imbiss und dann die lange Strecke nach Rundu, an den Kavango,
gut 500 km - mit dem beruehmten Kavango-Sonnen-Untergang.

Die Strasse Rundu - Oshikango (an der Grenze zu Angola) erlebte ich nun erstmals als total geteert. Auf der Missionsstation Tondoro ueberraschten wir Bruder Willi und Father H. Krummscheidt; pastoral sehr verdiente Pensioneers einer laengst vergangenen Zeit. In Okongo gab's ein Owambo-Chicken. In Oshakati ueberrschte
die neue "Autobahn".

Das APC-Otshikuku hatte Ferien, aber Josephine und Hilaria zeigten uns dieses
erste APC und verdeutlichten seine Situation; beim Besuch der Missions-Station fiel uns auf: null Entwicklung ! In Ondangwa warteten wir auf Rauna: sie ist auf dem Weg in die Ferien - mit dem Zug ! mit normaler Verspaetung...
Um 17h30 spielte im APC-Tsumeb der Musik-Ferien-Kurs fuer uns ein Konzert:
d.h. fuer die Gruppe Curau (8 Personen) und die Gruppe Leu (3 Personen).
Vielen Dank fuer die gewagte Vorfuehrung des Neu-Gelernten !

Am Hohen Donnerstag: vormittags Einblick ins APC-Geschehen, in die Marimba-
Entwicklung, und ins neueste Stadtquartier. Dann fuhr die Gruppe Curau und Ich nach Otjiwarongo; Liselotte und Karin gehen ins Etoscha-Erlebnis.

Sonntag, 13. April 2014

Sued-tour 05. - 12.04.2014

Normalerweise werden die Touristen in Namibia von der Sonne und der Hitze be-
gleitet. Diesmals war's ganz anders ! Am Samstag schon am Flughafen (05.04.14)
als Karin und Liselotte aus dem Flugzeug stiegen, begruesste sie der Regen...
Die Stadt zeigte sich wolkenverhangen - doch die Immanuel Wilderniss-Lodge im Norden Windhoeks  blieb regenfrei. Am Sonntag durchstreiften wir Katutura, genossen in Penduka am Goreangab-Dam gar die Sonne, aber dann in Marienthal,
noch vor der Lapa Lange Lodge (38 km suedlich), wieder voll im Regen...
Am Montagmorgen auf der M 29 nach einer guten Stunde fahrt, bemerkte ich, dass
ich die "Dokumenten- und Finanztasche" in der Lodge schlafen liess... also zurueck!
Sie wurde mir unbestohlen uebergeben - die Fahrt nach Keetmannshoop war dann etwas schneller als gedacht... und von Seeheim nach AI-Ais - alles schwer verhangen... kein Blick fuer den Fisch-River-Canyon... und tatsaechlich in der Ai-Ais Schlucht empfing uns ein donnerndes zuckendes Gewitter...
Dafuer war die 3 stunden Fahrt am Oranje entlang wunderbar ! Ein Versteck-spiel
mit dem Fluss ! Rosh Pinas zeigte sich freundlich...  und der Bahnhof in Aus
hellte auf. Den Donnerstag verbrachten wir in Luederitz: Dias Ponit, Nest-Hotel, Kirche, Agate-Bucht und auf dem Weg die Freude an den Wilden Pfarden - darum die
Uebernachtung in "Desert Horse" (Klein Aus). Die Tirasberge zeigten sich rau, die
Strasse holprig, aber von Betta ab... wieder wunderbar bis Betesda-Lodge.
Im Sossusvlei herrschte der Wind und der Sandsturm, im Sesriem Canyon wars
kuehl und in der "Namib-Desert-Lodge" gabs einen farbigen Sonnenuntergang.
Nach Solitaire wird die Strasse nun ausgebessert und der Gamsberg-Pass ist ja bekannt fuer seine Kurven und "Ab and dawns", dann wieder Sonne, wieder Regen...
sogar im "Weinberg in Windhoek" war's echt kalt und im Eindunkeln vor Otjiwarongo
nur noch Regen und Regen...

Freitag, 4. April 2014

Namibia entwickelt sich rasant....

A) Bis vor kurzem, wenn ich zu schnell fuhr, da sprang ein gut uniformierter mutiger Polizist aus der Deckung auf die Strasse, direkt vor meinen Wagen und zwang mich zum Anhalten. "Guten Tag etc..."  aussteigen bitte! Und dann die Meldung: "Sie sind zu schnell gefahren" oder so...  und nun begannen die "Verhandlungen"... warum und sorry und nie mehr und so.... jedesmal - bisher - gelang es mir, der Busse zu ent-
kommen; ich bezahlte keinen Rappen Schmiergeld! Nun hat sich alles gewendet:
Am 10.03.2014 kam ein unverdaechtiger Brief und ich erschrack: ein Automat ertappte mich: 74 statt 60! Nicht das Alter ist gemeint sondern die Geschwindig-
keit. Kein Verhandlungs-Angebot, keine Heraus-Reden.. einfach bezahlen.. erstmalig!
die kalte Moderne hat uns eingeholt!

B) Auf den 2. April 14 lud der Staats-Praesident die Kirchen (Council of Churches in Namibia) zu einem "Situations-Gespraech" ein. Also kein April-Scherz!
Die Themen waren: BIG (Basic-Income-Grant); der Praesident ist dagegen...
GBV (Gender Based-Violence) und die Kirchen dankten dem Praesidenten fuer den "Prayer-Day" (06.03.2014) und monierten, dass leider zuviele Maenner und Frauen heutzutage zusammen leben ohne die heilige Ehe. Dann war da auch wieder die Rede von "Wieder-Einfuehrung der Bibel-Kunde in den Schulen" um die Moral der Namibier
zu heben...  und die Shebeen-Politik (Alkohol-Ausschank / Bars): als Arbeit und Verdienst oder als Volks-Verfuehrung.    Staat + Kirche im Gespraech ? ? ?
Vor allem wenn man merkt worueber NICHT gesprochen wurde.

Und nun fahren wir also wieder los....   bewundern dieses wunderbare und eigenartige Land...  halten Ausschau nach Entwicklungen ...








Sonntag, 30. März 2014

Blinddarm : Namibia = 2 : 0

1) Der Blinddarm hat zugeschlagen in der CH und uns in Namibia 2 goals bescheert.
a) Die beruehmte Harfistin Mrs. Nicola Hanck, aus Basel, vorgeplant wieder als Volunteer in APC-Tsumeb im April 2014; Harfenkurs und so...
b) Hr. Josef Leu, Altdorf Uri; vorgeplant fuer eine Namibia-tour im April 2014
beide hatten eine ueberraschende Blinddarm-Operation, die ihnen nun Namibia verwehrt. Beide sind auf dem Weg der Besserung... aber eben fuer sie ist momentan Namibia ein zu grosses Risiko.   very sorry....

2.) Arche-Noa-Stimmung; Montag 24.03.2014 in Otjiwarongo
Fast die ganze Nacht und den ganzen Morgen nur Regen, Regen, Regen...
wie Wellen rauscht er heran, wieder + wieder...  schwere Wolken, keine Sonne - kaum Sicht...  alle Kraft absorbiert von der Frage: sollen wir, gar muessen wir nun mit dem Bau der Arche Noa beginnen ? Ueberall Baeche: von den Daechern stuerzen sie, auf den Strassen fliessen sie, vor den Haustueren wirbeln sie...
in unserem Haus sammeln 8 Behaelter an den Tropfstellen das Nass... vor dem Gate gurgelt ein See... und wie ist es erst bei den Karton... oder Blechhaeuser ?

3.) Spv im APC-Otshikuku 26.-28.03.2014      
Wir konnten "installieren" fuer den 2. Term (ab 12.05.2014...) als 50% teachers:
Ms. Fenni Shikoyeni als Tanzlehrerin grade 2  (von Paula fehlt jede Spur)
Ms. Modesta Johannes als Clarinet-lehrerin grade 3 von Otshikuku
Ms. Dortea Mbalu als Keyboard-lehrerin grade 2; sie ist also von Otshikuku
Mr. Naftali Jonas als VisualArts-Lehrer grade 2; er ist also von Otshikuku
Damit hat das APC-Otshikuku wieder 8 teachers (Hilaria: ppme; Festus: Trompete; Katrin: Recorder, Clarinet, Keyboard; Salvatore: Marimba) + Mrs. Jos. Shuuya als Acting Manager und Sekretaerin.
Stefani + Maimouna helfen bis August 2014 gut als Volunteers...
Wir haben grosse Hoffnung auf einen erfolgreichen Betrieb, aber vorerst kommen noch die Ferien vom 11.04. - 12.05.2014

4. Und wenn Moni nun in die CH mitkommen will, braucht sie im Pass die "biometrischen Daten"; (Schengen-Abkommen) d.h. Pass-Erneuerung in Namibia braucht 2 Monate und fuer die "biometrischen Daten" muss sie nach Cape-Town!

Donnerstag, 20. März 2014

INTER-dependence-Day 21.03.14

Ueberlegungen zum NATIONALEN GEBETS-TAG: 06.03.2014
in Deutsch auf Blog: www.vic-hs-leu.blogspot.com (in Fortsetzungen)
in English   auf Blog: www.kameel-doring-boom.blogspot.com  (to be continued)
theologisch geht es um die FRAGE: soll in 2014 ein CHRIST oder gar ein saekularer Staat GOTT anrufen, dass ER interveniere, dass ER das Problem loese...
WAS FUER EIN GOTT schwebt diesen Menschen vor Augen ?
WAS sagt uns die Bibel dazu ?  Hat JESUS keine ANTWORT ?

Irgendwas ist los im APC / im MIRW. Alle drei Arbeiter sind in Streik getreten,
zur Gewerkschaft gesprungen, dort abgeblitzt...  Es scheint, dass Gideon beansprucht, das Geld vom Marimba-Verkauf zu kriegen...
Werden wir den drei die Kuendigung schicken muessen ?
Muessen wir nun Gideon aus der sehr guenstigen Wohnung herausschicken ?

Das "Jugendhaus" rechts beim APC-Eingang ist am Zerfall. Endlich hat die Stadt
uns ein Zimmer dort zur Nutzung gegeben; Lis hat es nun sehr schoen renovieren
lassen und nun hat ppme einen neuen Raum... Rauna + Katrin freuen sich.

Die Volunteer X ist aus dem APC spurlos verschwunden. Eine Hostel-Mutter hat nachgefragt: warum X + Y  vom APC zu ihr kaemen ? Und sie habe beide aus bestimmten Gruenden rauswerfen muessen.
Die Volunteer E dagegen hat's erlickt: sie reist per Bahn in den Norden und besucht das Egumbo von Rauna: ein spez... Erlebnis !

In der Nacht vom 18. zum 19.03.2014 hat ein Gewitter Tsumeb und das APC
unter Wasser gesetzt und das Wasser hat die Elektrizitaet ausgesetzt...
die Aufraeumungs-Arbeiten sind im Gange...  

Zu den 97535 Staats-Angestellten in Namibia kommen im 2014 noch 14741 dazu.
Die Lohnsumme ist dann 22 Billionen N$ (42 % vom Staats-Einkommen).
Die Regierung der 2 Millionen Namibier sagt: sie sei beunruhigt.
Der Ombudsmann meint: Der Staatsdienst sei "aufgedunsen + unwirksam".
Ein Gebetstag fuer die Arbeitsmoral der Staats-Angestellten ? ? ?

Montag, 10. März 2014

allerhand NEWS

Am Mittwoch 05.03.14 feierten wir Ascher-Mittwoch mit dem Aschen-Kreuz auf die Stirn und die Predigt erlaeuterte die paulinische Einladung "Ambassador of the Kingdom of God" zu werden (meine Uebersetzung: Vertreter der Lebensfuelle fuer alle). Da wir dem Sternenstaub entstammen ist es verwunderlich zu sehen, was in den Millionen von Jahren aus dem Sternenstaub geworden ist...

Am Do 06.03.2014 erlebten wir in Namibia tatsaechlich den von der Regierung angeordneten "Gebets-Tag" auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene.
Der Jahwe-Gott wird gebeten der GBV (gender-based-violence) Einhalt zu gebieten. Dass ein als "saekular" definierter Staat verordnet, dass alle Buerger
Gott bitten sollen, ein Uebel abzuwenden, dem die Regierung nicht Meister wird...
das ist eigenartig.  Davon spaeter mehr...

Am 07.03.2014 hoerte man hier sehr wenig vom Internat. Tag der Frauen.
Auf den Samstag verschoben ?
Heute auch gelang es mir endlich ein theologisches Gedicht zu fertigen;
"Christ sein - eine Gratwanderung" und nun ueberleg ich mir die Veroeffentlichung.

Am 08.03.2014 gab das APC-Tsumeb in Otjiwarongo ein oeffentliches Promotion
Konzert fuer Marimba. Das "Marimba plus Konzert" fand grossen Gefallen und die Leute wissen nun, wo man Marimba-spielen lernen kann...

Am Sonntag 09.03.2014 feierten wir den ersten Fasten-Sonntag mit dem Ev
von Mt 4.1-11 wo Jesus versucht wird, die Probleme dieser Welt mit der Allmacht Gottes zu loesen. Jesus sagte klar NO! Kommt nicht in Frage...
Und die Kirche ? und der saekulare Staat ?  Sie beten Gott moege doch...
Das Thema beschaeftigt mich sehr... davon spaeter mehr...

Wir freuen uns auf Besuch aus der CH
Am 05.04.2014 / 14h landet Curau AG in Windhoek (familiaerer Namibia Trip)
Am 05.04.2014 / 15h20 landen drei "Leuen" ebenfalls zu einem grossen Namibia-Trip - den ich als Tour-Guide mitmachen darf. Davon spaeter mehr...