Wie nun schon 11 mal ist diese Woche (08. - 18.12.2016) fuer das APC-Tsumeb und fuer meine WG ein besonderes eindrueckliches Ereignis. Von der Sand-Hitze ans kuehle Meer... Wir waren 24 Musiker/innen; und Lis eine sanfte Leiterin; und Moni + Florence meisterten die Kueche; und Ich war halbwegs Spv und halbwegs Ferien; Veronica, Ailly und Busche Feriengaeste. Ein attraktives Zusammenspiel zwischen APC und meiner WG und einigen ehemaligen Spielern - im Gesamt stellten wir 35 Akteure ins Ereignis.
Wiederum hat das APC am 09.12.16 um 14h das gut vorbereitete Eroeffnungskonzert gegeben - ein 15 minuetiges musikalisches Drama ueber "Namibia", das Lis verfasst hat.
Alle 250 Tn wurden dann verschiedenen Orchestern zugeteilt und dann hiess es: ueben und ueben unter der Leitung von fast 30 Lecturers. Die Frucht dieses Uebens konnten wir (die Zuhoerer; vor allem die deutsche Bevoelkerung der Stadt) dann geniessen am Lecturer-Konzert (Dienstag), an der oeffentlichen Auffuehrung im Amphie-theater von Swakop (Mittwoch), am Jugendorcheser (Donnerstag) und am Finalkonzert (Freitag + Samstag).
Als musikalisch Unbegabt meine ich: es war eine praechtige Leistung. Gefreut hat uns sehr
die APC-Leistungen als Solisten und die Harp-Angels - und natuerlich die Komplimente der beruehmten Lecturers (dass soviele " Schwarze" soviele verschiedene Instrumente so gut spielen, das war fuer viele Lecturers noch immer eine Ueberraschung).
Im Gesamten besuchten wir die Dune 7 (eine der hoechsten Duenen der Welt); die WG besuchte Cape Cross (Seeloewen-Kolonie) und Lis und Ich hielten in Walvisbay ein Arbeitsessen mit unserer NAPeCAs-Board-Cp. Viel Freude machte den Tn auch das Spielen am Strand, von Schwimmen ist da wenig die Rede denn der Ocean ist dafuer zu rau. Aber das Wellenspiel ist stets eindruecklich - auch dort, wo Zwei am Strand stets
mit Sand Formen bauten, die, sie wussten es sehr wohl, ebenso stetig vom ausufernden Wellenspiel weggespuelt wurden! [Fuer mich ein eindrueckliches Symbol des Bewusst- seins des modernen Menschen. Er weiss: was wir bauen - ist dem Untergang geweiht!].
Ich hatte meinen taeglichen stuendigen Lauf an der Beach und las das Buch von John S. Spong (ein amerikanischer Bischof der Episcopal Church; a strong voice for progressive Christianity) "Re-Claiming the Bible for a Non-Religious World" (HarperOne-Verlag 2011).
Er beschreibt jedes Buch der ganzen Bibel: Ursprung (gemaess heutiger Forschung); Inhalt und Wirkgeschichte - und macht einen starken Unterschied zwischen geschichtlichem Faktum und Interpretations-Figuren. Nichts fuer Eng-Glauebige.
Unser APC- + WG - Swakop-Erlebnis war gesponsert von Dundee-Tsumeb (Minen) + von meiner Schwester Mariann Boyd. Vielen herzlichen Dank.
Montag, 19. Dezember 2016
Sonntag, 4. Dezember 2016
Sehr geeignet fuer unsere Wb - der Lionhoek
das ist der Name des grossen Hauses, in dem wir wohnen. Im Normal-Alltag sind wir 4:
Ailly (9 Jahre) Wakatanga (26 ) Moni (48) Hans (77) wir sind also eine 4 Generationen WG.
Wir zusammen halten unser Haus offen... wir haben viele Gaeste aus Otjiwarongo und Umgebung, die uns kurz aufsuchen zum schwatzen, ratholen, spielen und verweilen. Wir haben viele Durchreisende vom hohen Norden, die bei uns uebernachten um anderntags rechtzeitig in Windhoek zu sein ( bes. Familien-Angehoerige und kirchliche...)
Vor allem aber: unser Lionhoek ist eine wirksame, beliebte Weiterbildungs-Staette
fuer unsere APC's. Beispiele neueren Datums:
Am Freitag 25.11.16 fuhren wir: 7 + 1 mit meinem Auto in Otshiukuku um 12h ab, besuchten um 15h30 das APC-Tsumeb und fahren um 16h30 weiter um um 19h30 im Lionhoek in der Lapa das Nachtessen zu geniessen. Um 20h30 beginnt Session 01 vom "Strategischen
Workshop". Um 21h45 ist Zeit fuer einen Schlummer-Trunk... so um 22h30 sind die Kurs-Tn im Schlaf; ich bespreche mit Moni und Wakatanga das morgige Programm.
Am Samstag 26.11.16 ist schon um 06h aufstehen, 07h Fruehstueck fuer 7 Tn und die WG.
Um 08h Session 02 im Kurs: Das vergangene Jahr wird unter die Lupe genommen; wir entdecken zusammen wie wir unsere Ziele erreichten oder eben verfehlten. Waren die Ziele zu hoch, die Strategien ungeeignet? Und dann sehen wir uns vor fuer 2017: Ziele??? Strategien??? Probleme??? In der Budgetbesprechung (vom Board akzeptiert) stehen uns fuer 2017 von N$ 1.6m nur noch 50% zur Verfuegung. Wie koennen die APC's Einkommen generieren??? Praktische Ideen sind gefragt und der Wille diese Ideen dann in die Praxis umzusetzen. Zum Mittagessen um 13h tischt Moni Spaghetti Bolognaise etc... auf; um 15h wird wieder um Loesungen gerungen und um 19h30 gibt's den ersehnten Braai in unserer Lapa. Am Sonntag gehen wir alle in St. Anthony zur Messe - einige Kurs-Tn sind erstaunt mich als Kath. Priester in Funktion zu sehen - nicht nur als APC-Spv. Nach der Eva-Session
(10) geben wir um 12h ein Pick-Nick auf den Weg - in der Hoffnung, alle seien spaetestens um 19h im fernen Norden zuhause.
Am 2. bis 04.12.16 haben wir den gleichen Kurs, diesmal mit 18 Tn vom APC-Tsumeb
wieder im Lionhoek; eine gute Hilfe ist uns dabei das Pastorale Centre mit der Konferenz-Halle und den Schlafzimmern (mein frueherer Arbeitsort von 2000 bis 2008).
Der grosse Vorteil vom grossen Haus: Kurse im Lionhoek kommen uns 50% billiger als in einer Lodge.
Ailly (9 Jahre) Wakatanga (26 ) Moni (48) Hans (77) wir sind also eine 4 Generationen WG.
Wir zusammen halten unser Haus offen... wir haben viele Gaeste aus Otjiwarongo und Umgebung, die uns kurz aufsuchen zum schwatzen, ratholen, spielen und verweilen. Wir haben viele Durchreisende vom hohen Norden, die bei uns uebernachten um anderntags rechtzeitig in Windhoek zu sein ( bes. Familien-Angehoerige und kirchliche...)
Vor allem aber: unser Lionhoek ist eine wirksame, beliebte Weiterbildungs-Staette
fuer unsere APC's. Beispiele neueren Datums:
Am Freitag 25.11.16 fuhren wir: 7 + 1 mit meinem Auto in Otshiukuku um 12h ab, besuchten um 15h30 das APC-Tsumeb und fahren um 16h30 weiter um um 19h30 im Lionhoek in der Lapa das Nachtessen zu geniessen. Um 20h30 beginnt Session 01 vom "Strategischen
Workshop". Um 21h45 ist Zeit fuer einen Schlummer-Trunk... so um 22h30 sind die Kurs-Tn im Schlaf; ich bespreche mit Moni und Wakatanga das morgige Programm.
Am Samstag 26.11.16 ist schon um 06h aufstehen, 07h Fruehstueck fuer 7 Tn und die WG.
Um 08h Session 02 im Kurs: Das vergangene Jahr wird unter die Lupe genommen; wir entdecken zusammen wie wir unsere Ziele erreichten oder eben verfehlten. Waren die Ziele zu hoch, die Strategien ungeeignet? Und dann sehen wir uns vor fuer 2017: Ziele??? Strategien??? Probleme??? In der Budgetbesprechung (vom Board akzeptiert) stehen uns fuer 2017 von N$ 1.6m nur noch 50% zur Verfuegung. Wie koennen die APC's Einkommen generieren??? Praktische Ideen sind gefragt und der Wille diese Ideen dann in die Praxis umzusetzen. Zum Mittagessen um 13h tischt Moni Spaghetti Bolognaise etc... auf; um 15h wird wieder um Loesungen gerungen und um 19h30 gibt's den ersehnten Braai in unserer Lapa. Am Sonntag gehen wir alle in St. Anthony zur Messe - einige Kurs-Tn sind erstaunt mich als Kath. Priester in Funktion zu sehen - nicht nur als APC-Spv. Nach der Eva-Session
(10) geben wir um 12h ein Pick-Nick auf den Weg - in der Hoffnung, alle seien spaetestens um 19h im fernen Norden zuhause.
Am 2. bis 04.12.16 haben wir den gleichen Kurs, diesmal mit 18 Tn vom APC-Tsumeb
wieder im Lionhoek; eine gute Hilfe ist uns dabei das Pastorale Centre mit der Konferenz-Halle und den Schlafzimmern (mein frueherer Arbeitsort von 2000 bis 2008).
Der grosse Vorteil vom grossen Haus: Kurse im Lionhoek kommen uns 50% billiger als in einer Lodge.
Freitag, 18. November 2016
Namibia hat's nicht einfach...
* Die zweite grosse SWAPO-Konferenz seit der Unabhaengigkeit (1990), die erste war 2012 hat sich gefreut, dass sie ihre Ziele (Resolutionen etc... ) zu 70% erfuellt hat -
darf man das bezweifeln ?
* Die Duerrekatastrophe betrifft direkt 730'000 Namibier (1/3 der Bevoelkerung) aber auch die Industrie. Es fehlt bes. das Wasser und daher die Grundnahrungsmittel. Die Regierung half im Jahr 2016 mit N$ 1bn.
* Die Stadt Windhoek will Land fuer eine weitere "Food-Bank" dem Ministerium fuer Armuts-Bekaempfung nicht gratis geben sondern verlangt N$ 2.5m
* Die Ausbeutung des Phosphat am Meeresgrund (suedlich von Walvis-Bay; 1.8 bn Tonnen) ist vom Umwelt-Ministerium gewaehrt worden - das Fischerei-Ministerium (13'000 direkte Jobs) und viele haben protestiert - wie weiter ??? Der Gruender-Praesident ist dagegen, der Staatspraesident hat eine Unteruchung angeordnet - sogar die SWAPO ist gespalten. Phosphat - wer verdient? wer wird geschaedigt?
* Der Staat hat sich finanziell uebernommen, die Eonomy geht bach ab: Das Budget 16/17 (66 bn Einnahmen / 58 bn Ausgaben) muss um 30 bn gekuerzt werden. Wird Deutschland uns eine Desalinations-Anlage finanzieren? Wird uns die gr. Internationale Investor-Konferenz 08.11.2016 mit ueber 1000 Interessierten ueber die Runde helfen? Als bei der Eroeffnung die Energie ausfiel bemerkte der Praesident: "Sie sehen nun, wie sehr Namibia Ihr Investment noetig hat". Carlos Lopez meint: "Namibia hat viel Geld, ein gutes Bank-System, einen guten Pensions-Fund; gebraucht es fuer eure Projekte:. Sogar der "Disaster-Fund" wurde um 20% gekuerzt. Die Geschaeftswelt schuldet seit 1990 dem Staat N$ 4 bn an Steuern (Zinsen nicht einberechnet).
* Das Strassenbau-Amt kann die Loehne nicht mehr bezahlen>
* Die Inflation 2016 ist 7%; die Nahrungsmittel steigen um 12%
* Die Studenten zahlen die Kredite nicht zurueck:
1997 - 2010 fuer 37'500 Studenten N$ 935m ausgegeben / zurueck N$ 30m
2010 - 2014 fuer 36'000 Studenten N$ 2.5.bn ausgegeben / zurueck N$ 35 m
Im Jahr 2010 kamen von N$ 6.5m fuer 1744 Studenten N$ 6.1m zurueck
Im Jahr 2015 kamen von N$ 4.8m fuer 760 Studenten N$ 4.8m zurueck
* Warum soviele Selbst-Toetungen? 2015: 464 / 2014: 448 / 2013: 473
* Der Namibia-Fussball ist bankrott; die Verwalter werden angeklagt; die Sport-Stadien sind vernachlaessigt.
In Otjiwarongo war der 27.Oct 2016 goldig: es hat richtig geregnet !!!
darf man das bezweifeln ?
* Die Duerrekatastrophe betrifft direkt 730'000 Namibier (1/3 der Bevoelkerung) aber auch die Industrie. Es fehlt bes. das Wasser und daher die Grundnahrungsmittel. Die Regierung half im Jahr 2016 mit N$ 1bn.
* Die Stadt Windhoek will Land fuer eine weitere "Food-Bank" dem Ministerium fuer Armuts-Bekaempfung nicht gratis geben sondern verlangt N$ 2.5m
* Die Ausbeutung des Phosphat am Meeresgrund (suedlich von Walvis-Bay; 1.8 bn Tonnen) ist vom Umwelt-Ministerium gewaehrt worden - das Fischerei-Ministerium (13'000 direkte Jobs) und viele haben protestiert - wie weiter ??? Der Gruender-Praesident ist dagegen, der Staatspraesident hat eine Unteruchung angeordnet - sogar die SWAPO ist gespalten. Phosphat - wer verdient? wer wird geschaedigt?
* Der Staat hat sich finanziell uebernommen, die Eonomy geht bach ab: Das Budget 16/17 (66 bn Einnahmen / 58 bn Ausgaben) muss um 30 bn gekuerzt werden. Wird Deutschland uns eine Desalinations-Anlage finanzieren? Wird uns die gr. Internationale Investor-Konferenz 08.11.2016 mit ueber 1000 Interessierten ueber die Runde helfen? Als bei der Eroeffnung die Energie ausfiel bemerkte der Praesident: "Sie sehen nun, wie sehr Namibia Ihr Investment noetig hat". Carlos Lopez meint: "Namibia hat viel Geld, ein gutes Bank-System, einen guten Pensions-Fund; gebraucht es fuer eure Projekte:. Sogar der "Disaster-Fund" wurde um 20% gekuerzt. Die Geschaeftswelt schuldet seit 1990 dem Staat N$ 4 bn an Steuern (Zinsen nicht einberechnet).
* Das Strassenbau-Amt kann die Loehne nicht mehr bezahlen>
* Die Inflation 2016 ist 7%; die Nahrungsmittel steigen um 12%
* Die Studenten zahlen die Kredite nicht zurueck:
1997 - 2010 fuer 37'500 Studenten N$ 935m ausgegeben / zurueck N$ 30m
2010 - 2014 fuer 36'000 Studenten N$ 2.5.bn ausgegeben / zurueck N$ 35 m
Im Jahr 2010 kamen von N$ 6.5m fuer 1744 Studenten N$ 6.1m zurueck
Im Jahr 2015 kamen von N$ 4.8m fuer 760 Studenten N$ 4.8m zurueck
* Warum soviele Selbst-Toetungen? 2015: 464 / 2014: 448 / 2013: 473
* Der Namibia-Fussball ist bankrott; die Verwalter werden angeklagt; die Sport-Stadien sind vernachlaessigt.
In Otjiwarongo war der 27.Oct 2016 goldig: es hat richtig geregnet !!!
Montag, 14. November 2016
Was wir anbieten koennen...
Meine Annahme: Die Touristen kommen nach Namibia zuerst wegen der Landschaft, den einheimischen Voelker, der bunten Tierwelt, den alten Kulturen, den modernen Problemen - dann gibt es auch ganz spzifische Interessen z.B der klare Nachthimmel, die Demokratie-
Entstehung, der Kampf zwischen dem formellen Handel und dem infromellen Markt etc...
Fuer Leute mit Kultur-Gespuer haben wir ein ganz besonderes Angebot.
Wir - das sind die Arts-Performance-Centres (APC's) von Otshikuku und Tsumeb.
1.) Sie kommen in wirklichen Kontakt mit einheimischen Kinder und Jugendlichen...
2.) Sie beobachten und befragen sie beim Kunst-Ausueben: malen, tanzen, musizieren...
3.) Sie bewundern die wunderbaren Anlagen. Das APC als ein Zentrum ist in sich schon
ein Kunst-Werk; zwar einheimisch aber attraktiv...
4.) Sie staunen ueber unser namibisches paedagogisches Konzept - alle sind Lerner und
Lehrer, alle sind fuer das Zentrum verantwortlich, alle erwerben sich wieder einen Grad,
alle wirken zusammen, etc... etc...
5.) Sie freuen sich an unserem Erfolg neue Arbeitsstellen zu schaffen und vielen eine
kuenstlerische Erwerbsarbeit zu vermitteln.
6.) Sie wissen bereits so ein Zentrum ist ein Magnet und haelt die Jungen davon ab:
herumzulungern, Alkohol und Drogen zu konsumieren und bietet ihnen zielgerichtete
Freizeit-Beschaeftigung und Disziplinerfahrung etc...
7.) Sie lernen die Wohnquartiere der APC-Leute kennen;
8.) Sie erhalten Einblick in ein sozial-humanes Entwicklungsprojekt, das groesstenteils in
einheimischen Haenden ist und auch so ! hervorragend wirkt (kein weisser Elefant
sondern ein glaenzendes Juwel).
9.) Sie vernehmen auch von den sozialen Problemen, die wir angehen...
10.) Und wenn sie das APC erlebt haben, geben wir ihnen auch die Chance einheimische
Doerfer kennenzulernen; sie koennen an singfreudigen Gottes-Diensten teilnehmen
und erspueren: Namibia ist ein Kultur-Gut in rasantem Wandel.
11.) Aus unserer Erfahrung koennen wir sie auch in viele Probleme einfuehren wie:
z.B der Demokratie-Entstehungs-Prozess; Aids im Gesundheitswesen; Krebs im
Erziehungswesen etc...
Wir meinen: Touristen sollen die Landschaft geniessen aber sich auch der Kultur widmen;
beides ist bereichernd.
Das hat auch die letzte Reisegruppe erlebt, die vom 10. - 13.Nov. 2016 uns besucht hat -
diese Kultur-Freunde von Emmetten und Beckenried waren beeindruckt; vielen Dank.
Entstehung, der Kampf zwischen dem formellen Handel und dem infromellen Markt etc...
Fuer Leute mit Kultur-Gespuer haben wir ein ganz besonderes Angebot.
Wir - das sind die Arts-Performance-Centres (APC's) von Otshikuku und Tsumeb.
1.) Sie kommen in wirklichen Kontakt mit einheimischen Kinder und Jugendlichen...
2.) Sie beobachten und befragen sie beim Kunst-Ausueben: malen, tanzen, musizieren...
3.) Sie bewundern die wunderbaren Anlagen. Das APC als ein Zentrum ist in sich schon
ein Kunst-Werk; zwar einheimisch aber attraktiv...
4.) Sie staunen ueber unser namibisches paedagogisches Konzept - alle sind Lerner und
Lehrer, alle sind fuer das Zentrum verantwortlich, alle erwerben sich wieder einen Grad,
alle wirken zusammen, etc... etc...
5.) Sie freuen sich an unserem Erfolg neue Arbeitsstellen zu schaffen und vielen eine
kuenstlerische Erwerbsarbeit zu vermitteln.
6.) Sie wissen bereits so ein Zentrum ist ein Magnet und haelt die Jungen davon ab:
herumzulungern, Alkohol und Drogen zu konsumieren und bietet ihnen zielgerichtete
Freizeit-Beschaeftigung und Disziplinerfahrung etc...
7.) Sie lernen die Wohnquartiere der APC-Leute kennen;
8.) Sie erhalten Einblick in ein sozial-humanes Entwicklungsprojekt, das groesstenteils in
einheimischen Haenden ist und auch so ! hervorragend wirkt (kein weisser Elefant
sondern ein glaenzendes Juwel).
9.) Sie vernehmen auch von den sozialen Problemen, die wir angehen...
10.) Und wenn sie das APC erlebt haben, geben wir ihnen auch die Chance einheimische
Doerfer kennenzulernen; sie koennen an singfreudigen Gottes-Diensten teilnehmen
und erspueren: Namibia ist ein Kultur-Gut in rasantem Wandel.
11.) Aus unserer Erfahrung koennen wir sie auch in viele Probleme einfuehren wie:
z.B der Demokratie-Entstehungs-Prozess; Aids im Gesundheitswesen; Krebs im
Erziehungswesen etc...
Wir meinen: Touristen sollen die Landschaft geniessen aber sich auch der Kultur widmen;
beides ist bereichernd.
Das hat auch die letzte Reisegruppe erlebt, die vom 10. - 13.Nov. 2016 uns besucht hat -
diese Kultur-Freunde von Emmetten und Beckenried waren beeindruckt; vielen Dank.
Donnerstag, 3. November 2016
Zum Verzweifeln...
Heute (02.11.16) um 10h war in der Schule von Ailly "Graduation"; der Himmel mit Wolken ueberzogen. Es ist eine "afrikaansche Privat-Schule", staatlich anerkannt + bezahlt; wir wohnen gleich nebenan: Ally hat also einen sehr kurzen Schulweg. Etwa 250 "Eltern und so..." tauchten heute auf, um die Erfolge von Vorschul-Kinder abc, Grade 1 abc, Grade 2 abc, Grade 3 abc zu beklatschen; auch circa 250 Kinder im Saal und alles Afrikaanisch
(Heute also kein English !) Es war klug, schon 1988 Afrikaans gelernt zu haben...
Gottseidank hat die Prinzipalin puenktlich begonnen und den lutherischen Pastor zum Eroeffnungs-Gebet aufgerufen. Und was tat der? Er liest die ganze Schoepfungsgeschichte
Gn 1.1 - 2.4... und dann... In Joburg regnet's aber nicht in Namibia... warum nicht? Warum eine so schreckliche Duerre? Gott haelt den Regen zurueck... weil wir in Namibia, wir Eltern etc... nicht glaeubig-kirchlich genug sind! Und diese Moral fuer volle 10 Minuten! Dann noch ein Dank an Gott fuer die Schule und die obligate Bitte: die Schule zu erhalten (Was ja Sache der Lehrer waere). Ich fragte mich: ist das moeglich in 2016 - in dieser Situation sooo zu lehren. Kirche von Heute... unmoeglich! Der strafende Wetter-Gott lebt... So ist das Christentum erledigt... kein Wunder die Leute verlaufen sich...
Dann die Auszeichnungen... jede Klasse (3x3+3) hat einen Besten, einen Zweiten und einen Dritten; hat Schueler, mit mehr als 80% akademische Punkte... und dann noch Certifikate in Puenktlichkeit, schlussendlich die Sport-Auszeichnungen. Etwa 15 Auftritte in jeder Kategorie... das Problem: keine Dramatik, keine Komoedie... langweilig trockenes: "verlesen, aufmarschieren, Papier-Uebergabe, Fotos, ab..." Wir konnten etwa alle 1 1/2 Minuten etwas klatschen - 2 x 60 Minuten lang! Ailly bekam 3 Diplome !!!
Und der Widerspruch: Nur fuer die Sport-disziplinen gab's "goldene Becher", obwohl der Sport in Namibia bachab rinnt... sie sagen kein Geld und die Sponsoren sagen: keine Rechenschaft, keine Disziplin, keine Leistung... Das ganze Schylsystem sagen viele : ist in Namibia ein Mess...
Warum nur kann ein Lehrer-Team nicht etwas Besseres darbieten ??? Ich vermute: sie sind zu sehr "abgebruehte Schul-Beamte". Sie haben ihren Tschop; wenn's um Lohn geht sind sie Streik bereit; aber eine spannende Schule - "traeumen ist fuer die von gestern".
Ich bin sehr enttaeuscht... Wettergott + Schulmuedigkeit !!!
(Heute also kein English !) Es war klug, schon 1988 Afrikaans gelernt zu haben...
Gottseidank hat die Prinzipalin puenktlich begonnen und den lutherischen Pastor zum Eroeffnungs-Gebet aufgerufen. Und was tat der? Er liest die ganze Schoepfungsgeschichte
Gn 1.1 - 2.4... und dann... In Joburg regnet's aber nicht in Namibia... warum nicht? Warum eine so schreckliche Duerre? Gott haelt den Regen zurueck... weil wir in Namibia, wir Eltern etc... nicht glaeubig-kirchlich genug sind! Und diese Moral fuer volle 10 Minuten! Dann noch ein Dank an Gott fuer die Schule und die obligate Bitte: die Schule zu erhalten (Was ja Sache der Lehrer waere). Ich fragte mich: ist das moeglich in 2016 - in dieser Situation sooo zu lehren. Kirche von Heute... unmoeglich! Der strafende Wetter-Gott lebt... So ist das Christentum erledigt... kein Wunder die Leute verlaufen sich...
Dann die Auszeichnungen... jede Klasse (3x3+3) hat einen Besten, einen Zweiten und einen Dritten; hat Schueler, mit mehr als 80% akademische Punkte... und dann noch Certifikate in Puenktlichkeit, schlussendlich die Sport-Auszeichnungen. Etwa 15 Auftritte in jeder Kategorie... das Problem: keine Dramatik, keine Komoedie... langweilig trockenes: "verlesen, aufmarschieren, Papier-Uebergabe, Fotos, ab..." Wir konnten etwa alle 1 1/2 Minuten etwas klatschen - 2 x 60 Minuten lang! Ailly bekam 3 Diplome !!!
Und der Widerspruch: Nur fuer die Sport-disziplinen gab's "goldene Becher", obwohl der Sport in Namibia bachab rinnt... sie sagen kein Geld und die Sponsoren sagen: keine Rechenschaft, keine Disziplin, keine Leistung... Das ganze Schylsystem sagen viele : ist in Namibia ein Mess...
Warum nur kann ein Lehrer-Team nicht etwas Besseres darbieten ??? Ich vermute: sie sind zu sehr "abgebruehte Schul-Beamte". Sie haben ihren Tschop; wenn's um Lohn geht sind sie Streik bereit; aber eine spannende Schule - "traeumen ist fuer die von gestern".
Ich bin sehr enttaeuscht... Wettergott + Schulmuedigkeit !!!
Samstag, 29. Oktober 2016
A "holy night" in Lionhoek / Otjiwarongo
Am 27.10.2016 um 16h30 war es soweit - wie es seit langem schon sein sollte. Im Nord -Osten schwere schwarze Wolken, ferne Blitze und ein Wind, der nach Westen blaest, wo es noch teilweise blau war. Erste vereinzelte Tropfen platschen auf den heissen Asphalt der Strasse und auf die Steinplatten rund ums Haus (Lionhoek). Das Gras spuerte noch nichts; der Swimmingpool aber zeigte klar: es tropft tatsaechlich. Der Wind spielte mit den Tropfen, die er westwaerts dirigierte. Wir gingen nach draussen um das "Wunder" zu bestaunen - wir hofften sehr: nun kommt der Regen. Die letzten fuenf Tropfen fielen am 25.04.2016 / der letzte richtige Regen ist bei mir registriert auf den 16.03.2016. Nun ist es nach fast 8 Monaten trocken und heiss geworden; der Regen, das Wasser fehlen uns. Wir warten, beobachten die Tropfen... dann um 16h45 ein tiefes Rauschen und der Regen brach los, heftig, fast stuermisch. Schnell floss das Baechchen zwischen den Steinplatten und dem Garten - es ist wahr geworden: es regnet richtig. Es regnet so sehr, dass der hart-trockene Garten-Boden erst das Wasser nicht schlucken kann... es bilden sich Tuempel im Garten. Wir fuehlen uns erfrischt, beschenkt... heute wird kein waessern noetig sein. Um 16h55 beginnt der Regen vertikal zu fallen und um 17h stoppt er. Um 17h10 braust eine zweite Regen-Welle ueber uns, es scheint, der Regen meint es ernst.
Am letzten Montag hat unsere WG auf Drangen von Ailly abgemacht: am Donnerstag gehen wir "auswaerts" Nachtessen. Der Anlass ist um meiner Mutter zu gedenken, die am 27.10.2016 gestorben ist. Ich hole mit dem car die Freundin von Ailly (Candice) und dann bestellen wir fuenf um 18h30 in Casa Forno jede sein Lieblingsmenue. Regen-Wellen begleiten uns, der Wind treibt es bunt. Manchmal erzaehle ich etwas von "unserer Mueti"; Ailly fraegt sogar: ob ich sie vermisse etc... Moni besteht auf einem take-away. Mit einem double-espresso beende ich das Gedenk-Mahl und bezahle N$ 850.- (CHF ca. 60.- ). Ich bringe Candice nach Hause; um 20h25 erhasche ich noch die Zusammenfassung der nbc TV Nachrichten.
Wir richten uns ein fuer den Abend: Ailly (8 Jahre) sitzt am Boden, schaut TV und spielt. Wakatana (26 Jahre) geht hinter ihre Lehrbuecher (Tourism-Management), Moni (48 Jahre) findet noch Haushalt-Arbeit und Hans (77 Jahre) geht weiter im Buch von Franz Alt, das dieser titelte mit: "Was Jesus wirklich gesagt hat" (Guetersloher-Verlag 2015) und das ich fuer "eine lustige kriminelle Aufklaerung" halte. Wieder sind wir begleitet von kurzen Regen-Wellen, fernen Blitzen und etwas Donnerrollen. Man spuert in der Wohnung etwas Abkuehlung. Sonst ist es still und ruhig.
Aber ploetzlich um 21h gehen alle Lichter aus, die Elektrizitaet versagt. Wir fragen: was ist los... schauen uns um, ergreifen Zuendholz-Schachteln, entzuenden Kerzen, es entsteht
fast weihnaechtliche Stimmung. Spaeter kommen die Taschenlampen. Das Geraeusch vom Generator an der nahen Shell-Tankstelle verraet, dass es ein staedtisches und nicht ein haeusliches Probelm gibt. In der Dunkelheit stehen wir etwas ratlos herum... ich gehe mit einer Taschenlampe auf eine Wohnungs-Inspektion durch alle Zimmer - als ich ins Wohn- zimmer zurueckkehre werde ich Zeuge einer magischen Andacht. Ailly und Wakatana sitzen am Tisch, schauen ins Kerzenlicht, haben die Haende zum Gebet gefaltet und fluestern Gebete. Mit diesem magischen Ritus verbannen sie die Angst vor den dunklen Naturgewalten. Um 21h30 meint Moni: es ist situations gemaess, dass wir schlafen gehen... alle stimmen ihr zu, sogar Ailly. Wir sagen einander in einem guenstigen Augenblick (wie jeden Abend) unseren rituellen Drei-Zeiler: jeder nennt ein Mitglied zB Ailly sagt: "Wakatana, good night, sleep well, see you tomorrow". Und bald gibt Wakatana den gleichen Wunsch zurueck und bald haben alle einander so Abschied und Hoffnung gegeben. Beim "Verschwinden" gehen sie stets ans "Auferstehungskreuz", beruehren es, fluestern ein Gebet, verneigen sich tief. Der Tag ist vorbei...
Ich aber, stets der Letzte, uebergebe mich heute der "Meditation"... diesmal versuche ich mir zu erklaeren, warum die "Aufklaerung" von F Alt kriminell geheissen werden muss und mit welchem Gottesbild er ueberhaupt operiert. Dass er als Journalist eine Botschaft hat... besonders jene vom Frieden und der Umwelt-Sorge - begruesse ich sehr. Das Buch ist in gewissem Sinne wirklich eine "Auferweckung" wie es im Untertitel heisst. Aber mit dem aramaeischen Jesus, den er von G. Schwarz (1929 - 2009) entlehnt, die wirkliche Aussage Jesu zu rekonstruieren, diese Arbeit macht er sich zu einfach, fast oberflaechlich. Es scheint mir, er vereinnahmt Jesus fuer seine alt'sche Botschaft - das ist erlaubt, es geht ja um Frieden und um einen Gott, dem man voll vertrauen kann und soll. Aber genau das haben schon die alten Dogmatiker praktiziert, ihre theologischen Erfindungen mit Bibel-Saetzen zu deklarieren. Dass die Evangelisten viele ihrer eigen gefundenen Worte dem Jesus in den Mund legten um ihn als Autoritaet zu (miss) gebrauchen, das scheint dem Journalisten Franz Alt nicht zugaengig. Und wenn er den alten Jahwe-Gott weiterhin mit sovielen Aktivitaeten ehrt, dann ist alter Theismus in der Luft...
Aber um 22h45 beschliesse auch ich, mich der Dunkelheit zu ergeben; wann Licht kommt ist ungewiss? Ich kontrolliere alle Lichtschalter im Haus und den TV-Schalter, dass sie auf abgeschaltet stehen. Da der Haus-Alarm auf Elektrizitaet steht, muss ich es wagen alarmlos schlafen zu gehen. Es gibt Leute, die koennen den Kosmos und die Natur als Mutterschoss empfinden und schlafen daher praechtig.
Am letzten Montag hat unsere WG auf Drangen von Ailly abgemacht: am Donnerstag gehen wir "auswaerts" Nachtessen. Der Anlass ist um meiner Mutter zu gedenken, die am 27.10.2016 gestorben ist. Ich hole mit dem car die Freundin von Ailly (Candice) und dann bestellen wir fuenf um 18h30 in Casa Forno jede sein Lieblingsmenue. Regen-Wellen begleiten uns, der Wind treibt es bunt. Manchmal erzaehle ich etwas von "unserer Mueti"; Ailly fraegt sogar: ob ich sie vermisse etc... Moni besteht auf einem take-away. Mit einem double-espresso beende ich das Gedenk-Mahl und bezahle N$ 850.- (CHF ca. 60.- ). Ich bringe Candice nach Hause; um 20h25 erhasche ich noch die Zusammenfassung der nbc TV Nachrichten.
Wir richten uns ein fuer den Abend: Ailly (8 Jahre) sitzt am Boden, schaut TV und spielt. Wakatana (26 Jahre) geht hinter ihre Lehrbuecher (Tourism-Management), Moni (48 Jahre) findet noch Haushalt-Arbeit und Hans (77 Jahre) geht weiter im Buch von Franz Alt, das dieser titelte mit: "Was Jesus wirklich gesagt hat" (Guetersloher-Verlag 2015) und das ich fuer "eine lustige kriminelle Aufklaerung" halte. Wieder sind wir begleitet von kurzen Regen-Wellen, fernen Blitzen und etwas Donnerrollen. Man spuert in der Wohnung etwas Abkuehlung. Sonst ist es still und ruhig.
Aber ploetzlich um 21h gehen alle Lichter aus, die Elektrizitaet versagt. Wir fragen: was ist los... schauen uns um, ergreifen Zuendholz-Schachteln, entzuenden Kerzen, es entsteht
fast weihnaechtliche Stimmung. Spaeter kommen die Taschenlampen. Das Geraeusch vom Generator an der nahen Shell-Tankstelle verraet, dass es ein staedtisches und nicht ein haeusliches Probelm gibt. In der Dunkelheit stehen wir etwas ratlos herum... ich gehe mit einer Taschenlampe auf eine Wohnungs-Inspektion durch alle Zimmer - als ich ins Wohn- zimmer zurueckkehre werde ich Zeuge einer magischen Andacht. Ailly und Wakatana sitzen am Tisch, schauen ins Kerzenlicht, haben die Haende zum Gebet gefaltet und fluestern Gebete. Mit diesem magischen Ritus verbannen sie die Angst vor den dunklen Naturgewalten. Um 21h30 meint Moni: es ist situations gemaess, dass wir schlafen gehen... alle stimmen ihr zu, sogar Ailly. Wir sagen einander in einem guenstigen Augenblick (wie jeden Abend) unseren rituellen Drei-Zeiler: jeder nennt ein Mitglied zB Ailly sagt: "Wakatana, good night, sleep well, see you tomorrow". Und bald gibt Wakatana den gleichen Wunsch zurueck und bald haben alle einander so Abschied und Hoffnung gegeben. Beim "Verschwinden" gehen sie stets ans "Auferstehungskreuz", beruehren es, fluestern ein Gebet, verneigen sich tief. Der Tag ist vorbei...
Ich aber, stets der Letzte, uebergebe mich heute der "Meditation"... diesmal versuche ich mir zu erklaeren, warum die "Aufklaerung" von F Alt kriminell geheissen werden muss und mit welchem Gottesbild er ueberhaupt operiert. Dass er als Journalist eine Botschaft hat... besonders jene vom Frieden und der Umwelt-Sorge - begruesse ich sehr. Das Buch ist in gewissem Sinne wirklich eine "Auferweckung" wie es im Untertitel heisst. Aber mit dem aramaeischen Jesus, den er von G. Schwarz (1929 - 2009) entlehnt, die wirkliche Aussage Jesu zu rekonstruieren, diese Arbeit macht er sich zu einfach, fast oberflaechlich. Es scheint mir, er vereinnahmt Jesus fuer seine alt'sche Botschaft - das ist erlaubt, es geht ja um Frieden und um einen Gott, dem man voll vertrauen kann und soll. Aber genau das haben schon die alten Dogmatiker praktiziert, ihre theologischen Erfindungen mit Bibel-Saetzen zu deklarieren. Dass die Evangelisten viele ihrer eigen gefundenen Worte dem Jesus in den Mund legten um ihn als Autoritaet zu (miss) gebrauchen, das scheint dem Journalisten Franz Alt nicht zugaengig. Und wenn er den alten Jahwe-Gott weiterhin mit sovielen Aktivitaeten ehrt, dann ist alter Theismus in der Luft...
Aber um 22h45 beschliesse auch ich, mich der Dunkelheit zu ergeben; wann Licht kommt ist ungewiss? Ich kontrolliere alle Lichtschalter im Haus und den TV-Schalter, dass sie auf abgeschaltet stehen. Da der Haus-Alarm auf Elektrizitaet steht, muss ich es wagen alarmlos schlafen zu gehen. Es gibt Leute, die koennen den Kosmos und die Natur als Mutterschoss empfinden und schlafen daher praechtig.
Sonntag, 23. Oktober 2016
BESUCH in Mangetti-Dune
Die soooo "hilfreichen" Institutionen in NAMIBIA (seien sie eigen oder fremd) haben einen grossen Drang sich und ihre guten Hilfswerke (unsere Chancen, wie sie sagen) immer und immer wieder vorzustellen. Damit lernen wir, wie sehr wir unterstuetzt werden. Die Aids-Hilfe verspricht immer wieder soviel Aufklaerungshilfe... wir sind die meist Aufgeklaerten der Welt... HIV toetet trotzdem... Die Schul-Initiativen versprechen Bildungs-Hilfe... warum nur "greifen" sie nicht ???
Am Montag-Morgen 17.10.2016 / 09h - 12h traf sich das ganze APC-Team um wieder zu vernehmen, was der NACN ( National Arts-Counsel of Namibia) alles als Hilfe verspricht (Grants + Studien-Hilfe). Allein schon die Formulare "richtig ausfuellen" ist eine Kunst...
Ich saet: "alles fuer die Katz... " Lis sagt: "Es war sehr instructive..."
Am Freitagabend (21.10.2016) kam Frau Dr. P. Inauen aus der CH - macht bei uns einen Stop - und am Samstag fahren wir alle nach Mangetti-Dune um Beat Henzirohs zu besuchen und das ganze Dorf kennenzulernen. Dieses San (Buschmann) - Dorf ist auf einer stillen Duene gelegen - nicht gerade gottverlassen aber doch schwer in der Busch-Wueste (nahe Tsumkwe, nahe der Grenze zu Botswana). Beat H arbeitet im Waisenhaus San Angelo fuer 3 Monate - er ist sehr daran interessiert, wie die sog. Afrika-Hilfe "laeuft".
Und Mangetti-Duen ist ein gutes Beispiel: Frau Dr. M. Bosshart (CH) ist vom Staat angestellt und leitet die medizinische Versorgung im weiten Umkreis (Spital, Clinics, Waisenhaus etc...) und besorgt viele Gelder aus der CH... Frau Goses erzaehlt als Principal von der "lustigen Schule" (San-Kinder haben kein "Sitzleder"); ein Interteamler
hilft ihr beim "wie lehren..."
Einige andere Werke tun "ihr Bestes" um Entwicklung in diesem San-Dorf voranzutreiben.
Ein idealistischer Schweizer hat einst der Schule Computers geschenkt und sie installiert und den Strom zugaenglich gemacht... Man stelle sich das Bild vor: Kinder von einem der aeltesten Staemme der Menschheit sitzen nun am Computer, einem der modernsten Geraete im 3. JhT. Noch immer besetzen (2016) die Computer ein Klassenzimmer, der Strom wird nun gebraucht um einen Kuehlkasten inmitten im Raum nutzen zu koennen. Die Computer aber sind voll von Viren und vor allem ohne Lehrer... die Kinder sind trotzdem stolz "Computer zu haben". Haendy's haben inzwischen an einem Punkt im Dorf zeitweise Anschluss ans Netz. Aber wie das Licht im Dorf unsicher... so auch die Zukunft... trotz oder wegen der kostspieligen Hilfe. HILFE ist eben auch eine KUNST !!!
Am Montag-Morgen 17.10.2016 / 09h - 12h traf sich das ganze APC-Team um wieder zu vernehmen, was der NACN ( National Arts-Counsel of Namibia) alles als Hilfe verspricht (Grants + Studien-Hilfe). Allein schon die Formulare "richtig ausfuellen" ist eine Kunst...
Ich saet: "alles fuer die Katz... " Lis sagt: "Es war sehr instructive..."
Am Freitagabend (21.10.2016) kam Frau Dr. P. Inauen aus der CH - macht bei uns einen Stop - und am Samstag fahren wir alle nach Mangetti-Dune um Beat Henzirohs zu besuchen und das ganze Dorf kennenzulernen. Dieses San (Buschmann) - Dorf ist auf einer stillen Duene gelegen - nicht gerade gottverlassen aber doch schwer in der Busch-Wueste (nahe Tsumkwe, nahe der Grenze zu Botswana). Beat H arbeitet im Waisenhaus San Angelo fuer 3 Monate - er ist sehr daran interessiert, wie die sog. Afrika-Hilfe "laeuft".
Und Mangetti-Duen ist ein gutes Beispiel: Frau Dr. M. Bosshart (CH) ist vom Staat angestellt und leitet die medizinische Versorgung im weiten Umkreis (Spital, Clinics, Waisenhaus etc...) und besorgt viele Gelder aus der CH... Frau Goses erzaehlt als Principal von der "lustigen Schule" (San-Kinder haben kein "Sitzleder"); ein Interteamler
hilft ihr beim "wie lehren..."
Einige andere Werke tun "ihr Bestes" um Entwicklung in diesem San-Dorf voranzutreiben.
Ein idealistischer Schweizer hat einst der Schule Computers geschenkt und sie installiert und den Strom zugaenglich gemacht... Man stelle sich das Bild vor: Kinder von einem der aeltesten Staemme der Menschheit sitzen nun am Computer, einem der modernsten Geraete im 3. JhT. Noch immer besetzen (2016) die Computer ein Klassenzimmer, der Strom wird nun gebraucht um einen Kuehlkasten inmitten im Raum nutzen zu koennen. Die Computer aber sind voll von Viren und vor allem ohne Lehrer... die Kinder sind trotzdem stolz "Computer zu haben". Haendy's haben inzwischen an einem Punkt im Dorf zeitweise Anschluss ans Netz. Aber wie das Licht im Dorf unsicher... so auch die Zukunft... trotz oder wegen der kostspieligen Hilfe. HILFE ist eben auch eine KUNST !!!
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